Lecturnity - Leistungsbeschreibung

Man fängt zwar nicht mit einem Zitat an, aber ich muss es einfach tun, denn auf dieser Homepage ist zur Leistungsbeschreibung des Programmes schon alles schön gesagt:
Lecturnity ist ein Softwareprodukt, das es ermöglicht, Vorlesungen mit PowerPoint aufzuzeichnen und als Multimediastream zu speichern. Diese Vorlesungsaufzeichnung kann mit einem Mediaplayer über das Internet angesehen werden.“

Diese Allgemeine Aussage reicht uns natürlich nicht wirklich, deswegen werde ich das mal weiterführen, aber jetzt wissen wir, um was für ein Programm es sich im allgemeinem handelt.

Wir können mit diesem Programm also unseren Bildschirm abfilmen und dazu Tonaufnahmen machen, dies geschieht in Echtzeit und ist für die vielfältigsten Anwendungen praktisch. Nicht zu letzt haben unsere Tutoren, dies auf Protopage in ihren Wissenscollagen schon eingesetzt.

Da meiner Kreativität für den Einsatz des Programms Grenzen gesetzt sich, klau ich die Ideen einfach vom Hersteller:
Man könnte: Vorträge als Video Podcast online stellen, Produkte interessanter Bewerben, Fernschulungen veranstalten, Bedienungsanleitungen für alle Arten von Programmen erstellen, Lineare Lernanwendungen erstellen und als Bonus: die Multimedialität voll und ganz ausleben.

Der Lecturnity ist besonders für Powerpoint geeignet und hat was gegen Apple, ist also nur Windows kompatibel, das wird jetzt die Apple-User ärgern und ich glaube, das mal wieder ein Grund mehr sich kein Apple zu kaufen, obwohl dies externe Gründe sind und eigentlich mies. Aber die Netzeffekte , die wir in Medienökonomie kennen gelernt haben, kommen hier voll zum tragen, leider, leider.

Nach dieser kurzen Ausschweifung weiter zu unserem tollen Programm: es besteht aus vier einzelnen Werkzeugen, die euch die Yvonne und die Julia noch näher auf Ihren Blog vorstellen werden. Die vier Werkzeuge sind der Assistant, Editor, Publisher und der Player. Weiterhin wird sich die Jenni mit dem Aufbau und der Struktur auseinandersetzen und uns einen Überblick geben, wie man das Programm verstehen könnte. Das gemeinsame Wissen findet ihr dann gebündelt in unserem tollen Wikibeitrag .

Was kann diese tolle Programm noch: Es kann die Bewegungen, die man mit Maus auf dem Bildschirm macht abfilmen, damit ist es nicht nur geeignet für Folienbeiträge, sondern man kann ganz easy die Bedienung eines Programms einem anderem näher bringen. Während man also Powerpoint laufen lässt, oder eventuell ein kompliziertes Programm (man denke da nur an die Schreckensabkürzung SPSS) kann man bis zu zwei Tonquellen aufnehmen, die eigene Stimme zum Beispiel und Beethovens Neunte, damit die Auswertung eines T-Test dann auch die nötige Dramatik aufweist.
Zusammenfassend kann man also mit dem Lecturnity zeitbasierte, lineare Aufzeichnungen mit interaktiven, individuell navigierbaren Lerneinheiten erstellen. Zu aller Menschen Freude kann man auch Quizzes und Test mit einbauen. Vorstellbar wäre doch dann: Ist dieser T-Test nun signifikant?

Das Programm zeichnet in den Formaten rmf, wmf oder im Format des eigenen Players lpd auf. Bei der Veröffentlichung der Folien im Internet ist es durch den Benutzer möglich, die einzelnen Folien anzuklicken, wenn da also drei Folien erklärt wird, wann die Klausur dieses Semester stattfindet, startet man einfach bei der vierten, da man Ende des Semesters sicherlich keine Zeit zum lernen finden wird. Der Rechner, auf dem dieses Programm läuft brauch nicht einmal so viel Performance, gerade mal 600 MHZ mit 126 RAM, das ist ein Lichtblick für Menschen wir mich. Nach all dem positiven nun etwas negatives: in Powerpoint erstellte Animationen werden leider nicht mit importiert, das ein wenig schade, aber wenn man genau darüber nachdenkt ist es eh nur Spielerei, denn solche Animationen lenken vom wesentlichen Inhalt ab.

Und falls ich jetzt zu viel geschwafelt habe, dann zitier ich hier ganz frech noch etwas von einer externen Seite, die alles in kurzen übersichtlichen Stichpunkten noch einmal zusammenfasst hat:
„ Presentation Recording
• Qualitativ hochwertige multimediale Inhalte
• Integration von Folieninhalten, Annotationen, Screengrabbing, Audio und Video
• Retrieval-Funktionalität für effektive Nutzung
• Erstellung „on the fly”
Interactive Content
• Anlegen von individuellen Lern- und Navigationspfaden
• Erstellen von Fragen und Aufgaben
• Kombination einzelner Aufgaben zu Tests mit definierter Lernlogik
• Direktes Lerner-Feedback und/oder Export der Daten als SCORM-kompatibles
Lernobjekt in ein Learning Management System
Mobile Content
• Erstellen von Video-Podcasts im MPEG-4 Format
• Distribution über eigenen Podcast Client direkt aus LECTURNITY
Aber nicht nur mobil, sondern auch on- und offline können Sie mit LECTURNITY Ihre Inhalte für die unterschiedlichsten Bandbreiten und Systemumgebungen immer wieder neu publizieren. Ob auf CD/DVD oder im Web, ob im Windows Media-, RealMedia-, Flash- oder LECTURNITY Player Format.”

Quellen:
e-teaching
Lecturnity
I3s
im-c

One Trackback

  1. […] “Lecturnity” etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei hat Karo das Programm in ihrem Blog etwas näher beschrieben und Julia und Yvonne haben das Ganze dann praktisch getestet. Karo hat […]

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